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APC USV Master / Slave Konfiguration

3. Juli 2010 Schmidi Keine Kommentare

Nachdem wir immer wieder Probleme mit unseren USV-Anlagen (schwache Batterie und Probleme mit dem Netzkommando) an unseren zwei Servern hatten, haben wir uns entschlossen die alten eigentlich für den Desktopeinsatz vorgesehenen Geräte durch ein leistungsfähigeres Gerät für den Serverbetrieb zu ersetzen.
Da wir bereits zuvor unter ubuntu mit dem USV Dienst apcupsd sowie einer APC USV gearbeitet haben, lag der Entscheid nahe wieder ein Gerät vom Hersteller APC zu erwerben.

Nach kurzer Selektion entschieden wir uns für das Model APC smartUPS 1000.

APC Smart-UPS 1000

Quelle: http://www.apc.com

Da die USV nun für zwei Server zuständig ist, musste die Software, die das automatische Herunterfahren der Server bei längerem Stromausfall steuert, im Master/Slave Modus konfiguriert werden.
Die USV ist mit dem Masterserver durch ein serielles Kabel (RS-232) verbunden. Durch diese Verbindung lassen sich die wichtigsten Daten der USV auslesen.
Der Slave-Server bezieht seine Informationen vom Masterserver über eine Ethernet Verbindung.

Der apcupsd Dienst übernimmt je nach Konfiguration die Funktion des Master oder Slave Servers.
Zur Überwachung der expliziten Werte verwende ich das apcupsd-cgi Paket in Verbindung mit einem Apache Server.

Die Installation von apcupsd und apcupsd-cgi gestaltet sich unter ubuntu wie folgt:

  • Die Pakete befinden sich in den Quellen und lassen sich via:

    sudo apt-get install apcupsd apcupsd-cgi

    installieren

  • Das Konfigurationsfile unter /etc/apcupsd/apcupsd.conf gemäss folgenden Beispielen bearbeiten
  • Die Datei /etc/default/apcupsd öffnen und is_configured=yes einfügen/überschreiben
  • Dienst neu starten mit

    sudo /etc/init.d/apcupsd restart

  • Das Monitoring-Tool ist erreichbar über http://servername/usv/multimon.cgi
    Zuvor muss allerdings noch die Apache Konfiguration angepasst werden

    # apc ups scripts
    ScriptAlias /usv/ /usr/lib/cgi-bin/apcupsd/
    <directory “/usr/lib/cgi-bin/apcupsd”>
    AllowOverride None
    Options +ExecCGI -MultiViews +SymLinksIfOwnerMatch
    Order allow,deny
    Allow from all
    </directory>

Master /etc/apcupsd/apcupsd.conf:

UPSNAME SchmidUSV
UPSCABLE smart
UPSTYPE apcsmart
DEVICE /dev/ttyS0
NOLOGINDIR /etc
ONBATTERYDELAY 6
BATTERYLEVEL 15
MINUTES 3
TIMEOUT 0
ANNOY 300
ANNOYDELAY 60
NOLOGON disable
KILLDELAY 0
NETSERVER on
NISIP 0.0.0.0
NISPORT 3551
EVENTSFILE /var/log/apcupsd.events
EVENTSFILEMAX 10
UPSCLASS standalone
UPSMODE disable
STATTIME 0
STATFILE /var/log/apcupsd.status
LOGSTATS off
DATATIME 0

Slave /etc/apcupsd/apcupsd.conf:

UPSNAME RadonUPS
UPSCABLE ether
UPSTYPE net
DEVICE 192.168.1.38:3551
LOCKFILE /var/lock
ONBATTERYDELAY 10
BATTERYLEVEL 20
MINUTES 3.5
TIMEOUT 0
ANNOY 300
ANNOYDELAY 60
NOLOGON disable
KILLDELAY 0
NETSERVER on
NISIP 127.0.0.1
NISPORT 3551
EVENTSFILE /var/log/apcupsd.events
EVENTSFILEMAX 10
NETTIME 10
UPSCLASS standalone
UPSMODE disable
STATTIME 0
STATFILE /var/log/apcupsd.status
LOGSTATS off
DATATIME 0

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Must Have Android Apps

20. April 2010 Schmidi Keine Kommentare

Nach einigen Tests und durchstöbern diverser Foren habe ich nun eine Liste meiner Must-Have-Apps für mein HTC Desire zusammen gestellt.
Die Liste ist geordnet nach Kategorie.
Fast alle Apps werden gratis angeboten.

GPS / Position / Sensoren
Compass
Navigon MobileNavigator
Wasserwaage
Sensor List

Netzwerk / Wireless
NetCounter
G-MoN

Kamera
BarcodeScanner

Musik
Shazam

Social Networking / Messenger / Messaging
Seesmic
MSN Talk
SMS Popup

Daten- / Taskmanager
ASTRO FileManager
Advanced Task Killer

Officetools
Documents To Go
MoneyManager

Akku
BatteryTime Lite

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SVN Webinterface Style ändern

18. April 2010 Schmidi Keine Kommentare

Auf der Suche nach einer Möglichkeit den Style des SVN Webinterfaces zu ändern, bin ich auf die Seite reposstyle.com gestossen.

SVN Reposstyle

Quelle: reposstyle.com

Die Installation dieses Styles ist relativ einfach, der SVN Ordner muss jedoch über einen WebDAV Ordner via Apache Server erreichbar sein.

  1. Benötige Files von der Seite downloaden.
  2. Entpacken der Dateien in Ordner repos-web.
  3. Dateien ins Hauptverzeichnis des Webservers hochladen
  4. /etc/apache2/mods-enabled/dav_svn.conf anpassen:

    SVNIndexXSLT /repos-web/view/repos.xsl

    hinzufügen

  5. Damit die Versionshistory ausgelesen werden kann, muss in der Datei index.php im Verzeichnis /repos-web/open/log

    $repo = ‘@@Repository@@’;

    zu

    $repo = ‘file:///path/to/svn/repo’;

    geändert werden.

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Markdown Files zu PDF konvertieren

3. April 2010 Schmidi 1 Kommentar

Markdown ist eine sehr einfache “Markup” Sprache, um Texte schnell und einfach zu formatieren. Mit einem entsprechenden Markdown Konverter kann man ein einfaches Markdown File in kurzer Zeit ins HTML Format konvertieren.

In der Vorlesung Programmieren 2 der Universität Bern erhalten wir wöchentlich unsere Programmiere Aufgaben in einem in Markdown geschriebenen File. In der Übungsstunde habe ich festgestellt, dass man mit TextMate eine schöne Vorschau generieren kann. Leider ist TextMate nur für den Mac verfügbar, so musste ich mich unter Linux eine andere Lösung finden.

Nach einigen Webrecherchen bin ich auf das Markup Konvertierungstool Pandoc gestossen, welches unter anderem auch das Markdown Format unterstützt.

Pandoc kann man unter Ubuntu via

sudo apt-get install pandoc

installieren.

Pandoc biete eine separates Skript, welches Markdown Dokumente in ein PDF File konvertieren kann (markdown2pdf).

Da mir beim ersten Versuch die PDF Ausgabe noch nicht gefallen hat, habe ich mich daran versucht die Ausgabe zu ändern. Glücklicherweise arbeitet das Skript mit pdflatex, somit war es möglich einen eigenen Latex Header zu erstellen und einzubinden.

Das Programm muss für einen alternativen Header mit folgenden Parametern aufgerufen werden:

markdown2pdf -C head.sty document.mdown -o document.pdf

Das Resultat lässt sich sehen, die Problemstellungen sind nun viel angenehmer zu lesen.

Anbei mein erstelltes Headerfile head.sty

\documentclass[a4paper,10pt,leqno]{article}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage{marvosym}

%Seitenlayout%
\usepackage{vmargin}
\setmarginsrb{2.0cm}{2.0cm}{2.0cm}{2.0cm}{0.6cm}{0.6cm}{0.6cm}{0.5cm}

%Schriftart%
\usepackage{mathptmx,charter,courier}
\usepackage[scaled]{helvet}

%Header %
\usepackage{fancyhdr}
\pagestyle{fancy} %eigener Seitenstil
\fancyhf{} %alle Kopf- und Fußzeilenfelder bereinigen
\fancyhead[L]{P2 problemset} %Kopfzeile links
\fancyhead[C]{} %zentrierte Kopfzeile
\fancyhead[R]{markdown2pdf} %Kopfzeile rechts
\renewcommand{\headrulewidth}{0.4pt} %obere Trennlinie
\fancyfoot[C]{\thepage} %Seitennummer
\renewcommand{\footrulewidth}{0.4pt} %untere Trennlinie

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Giggle das praktische Git GUI

18. März 2010 Schmidi Keine Kommentare

Auf der Suche nach einem GUI Programm mit dem man die Änderungen einzelner commits praktisch zurückverfolgen kann, bin ich auf das Gnome-Programm Giggle gestossen.

Giggle bietet eine sehr simple und übersichtliche Oberfläche auf der sämtliche Commits in einem Repository sichtbar sind. Man kann diese einzelnen commits anwählen und die gemachten Änderungen sowohl im Textformat wie auch in der Dateistruktur zurückverfolgen.

Quelle: http://live.gnome.org/giggle

Giggle ist in den Quellen von (k)ubuntu enthalten und lässt sich leicht via

sudo apt-get install giggle

installieren.

PDF drucken mit Okular

18. März 2010 Schmidi Keine Kommentare

Seit einiger Zeit hatte ich beim Vorlesungsfolien ausdrucke mit dem Druckerspeicher zu kämpfen, die Datenmenge war immer so gross, dass der Speicher bereits nach 1 – 2 Seite Folien mit einigen Grafiken zu klein war.
Die Druckaufträge konnten so nicht ausgeführt werden und es war jedes mal ein mühsames Unterfangen alle Folien einzeln zu drucken.

Nach einigen Tests stelle sich heraus, die Fehlerquelle muss der Adobe Reader sein, denn nur mit dem Adobe Reader wurden die Druckaufträge auf riesige Werte aufgebläht.
Alternativ dazu bietet sich unter Kubuntu der bereits in KDE integrierte PDF-Reader Okular an, welcher die Druckaufträge Speicher sparend ausführt.

Leider ist jedoch das Druckmenu für mehrseitigen Druck pro Blatt nicht so intuitiv wie beim Adobe Reader.
Nach mehreren Versuchen haben sich aber folgende Einstellungen bewährt:

  • 4 Seiten pro Blatt, Querformat: von unten nach oben, links nach rechts mit Duplex Printing: Long-Side
  • 6 Seiten pro Blatt, Hochformat: von unten nach oben, links nach rechts mit Duplex Printing: Long-Side

Gegebenen falls lassen sich auch die Seitenränder der einzelnen Folien drucken.

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PDFs zusammenfügen

5. März 2010 Schmidi 2 Kommentare

Zu Beginn des Semesters ist es immer wieder nötig die Vorlesungsfolien auszudrucken oder wenigstens so zusammen zu stellen, dass jede Vorlesung als einzelne PDF-Datei verfügbar ist.
Besonders kompliziert war es in diesem Semester im Fach Programmieren 2, da konnte man sich lediglich die PowerPoint Dateien herunterladen.

Grund genug also um Hand anzulegen und die Dateien selber ins praktische PDF Format zu konvertieren. Das zusammenfügen und sonstige manipulieren von PDFs unter Linux ist mit dem Tool pdftk sehr einfach durchführbar.

Der Workflow war wie folgt:

  1. Sämtliche .ppt Dateien öffnen und als PDF drucken.
  2. Sich ärgern dass alle Folien im Querformat gedruckt wurden, die PDF-Datei aber im Hochformat angezeigt wird.
  3. Gedruckte PDFs richtig nummeriert benennen, damit die Reihenfolge beim zusammenfügen stimmt.
  4. PDF Dateien mit pdfk zu einem File zusammenfügen.

    pdftk *.pdf output output_all.pdf

  5. Gesamtes PDF mit pdftk um 90° gegen Rechts drehen.

    pdftk output_all.pdf cat 1-endE output output_all_rotated.pdf

  6. Sich darüber freuen, dass die mühsame Arbeit endlich erledigt ist ;-)
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Kleine Linux Probleme

28. Januar 2010 Schmidi Keine Kommentare

Heute hatte ich mit zwei kleinen Linux Probleme zu kämpfen, welche ich nicht ohne zu googlen lösen konnte.

Zum einen wollte ich die Verbindungsgeschwindigkeit meiner Netzwerkverbindung herausfinden, da dies seit KDE 4 nicht mehr im Netzwerkmanager angezeigt wird.
Anscheinend gibt es verschiedene Varianten, die einfachste war folgende:

sudo ethtool eth0

Zum andern wollte ich Anwendungen auf dem Server mit grafischer Oberfläche via ssh auf meinem Rechner starten.
Voraussetzung dafür ist, dass die Option X11Forwarding yes in der Konfigurationsdatei /etc/ssh/sshd_config gesetzt ist.
Zum benutzen des X11Forwarding muss die Verbindung mit dem Startparameter -X gestartet werden, also wie folgt:

ssh -X hostname

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Guitar Hero für Arme: Frets on Fire

23. Oktober 2009 Schmidi Keine Kommentare

Nach mehrmaligen Spielen des bekannten Konsolengames Guitar Hero, hat mich das Gitarrenfieber gepackt. Mangels Spielkonsole habe ich mich auf die Suche nach einer (Alternativen-)Version für den PC gemacht.
Dabei habe ich eine Substitut auf OpenSource Basis gefunden: Frets on Fire

Das Game ist eine einfach gehaltene Nachbildung von Guitar Hero, programmiert in Python.
Mitgeliefert werden nur 4 Songs, weiter können aber direkt ab einer Guitar Hero Game CD/DVD-Rom eingelesen werden.

Da man im Gegensatz zu einer Spielkonsole einen Gitarrencontroller für den PC nicht so einfach erwerben kann, haben sich die Entwickler eine interessante Steuerung ausgedacht.
Gesteuert wird die “Computer-Gitarre” mit den F1-F5, so wie der Enter Taste der Tastatur.
Hält man die Tastatur hoch, kann man mit der linken Hand die F1-F5 Taste wie bei einem Gitarrencontroller drücken, die Enter Taste dient als Anschlag.
Mit dieser Steuerungsvariante kommt schon fast Gitarrenfeeling auf ;-) .

Weitere Recherchen haben ergeben, dass es zu Frets on Fire einen Mod namens Frets on Fire X (FoFiX) gibt, welcher ausserdem einen Karrierenmodus und erweiterte Animationen enthält. Mangels Zeit und Paketquelle, konnte ich diesen Mod bisher leider noch nicht ausprobieren.

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Betriebssystem Klischees

5. Oktober 2009 Schmidi 1 Kommentar

Weil Windows 7 sicherer ist als Mac OS und Linux, trug Microsoft mit seinem Produkt den Gesamtsieg davon. Das Fazit der Tester: «Techniker setzen auf Linux, Leute mit Hang zum Designrechner auf Apple und die restlichen 80 Prozent der User sind mit dem neuen Windows 7 nicht nur gut beraten, sondern auch sicherer und schneller unterwegs.»

Quelle: «Chip»-Test: Windows 7 sicherer und besser als Snow Leopard

Wieso sollte ich diesen Test überhaupt lesen, wenn das Fazit dem üblichen Klischee der Betriebssysteme entspricht.
Warum werden bei einem stabilen und schnellen System wie Mac OS X Snow Leopard immer nur die Design/Style Eigenschaften hervorgehoben?

Hier fragt sich mal wieder wie aussagekräftig solche Tests überhaupt sind und ob ein anderes Ergebnis überhaupt in einem reinen Windows-Magazin präsentiert würde.

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