Archiv

Archiv für die Kategorie ‘IT’

PDFs zusammenfügen

5. März 2010 Schmidi 1 Kommentar

Zu Beginn des Semesters ist es immer wieder nötig die Vorlesungsfolien auszudrucken oder wenigstens so zusammen zu stellen, dass jede Vorlesung als einzelne PDF-Datei verfügbar ist.
Besonders kompliziert war es in diesem Semester im Fach Programmieren 2, da konnte man sich lediglich die PowerPoint Dateien herunterladen.

Grund genug also um Hand anzulegen und die Dateien selber ins praktische PDF Format zu konvertieren. Das zusammenfügen und sonstige manipulieren von PDFs unter Linux ist mit dem Tool pdftk sehr einfach durchführbar.

Der Workflow war wie folgt:

  1. Sämtliche .ppt Dateien öffnen und als PDF drucken.
  2. Sich ärgern dass alle Folien im Querformat gedruckt wurden, die PDF-Datei aber im Hochformat angezeigt wird.
  3. Gedruckte PDFs richtig nummeriert benennen, damit die Reihenfolge beim zusammenfügen stimmt.
  4. PDF Dateien mit pdfk zu einem File zusammenfügen.

    pdftk *.pdf output output_all.pdf

  5. Gesamtes PDF mit pdftk um 90° gegen Rechts drehen.

    pdftk output_all.pdf cat 1-endE output output_all_rotated.pdf

  6. Sich darüber freuen, dass die mühsame Arbeit endlich erledigt ist ;-)
KategorienIT, Linux, Studium Tags: , , , ,

Kleine Linux Probleme

28. Januar 2010 Schmidi Keine Kommentare

Heute hatte ich mit zwei kleinen Linux Probleme zu kämpfen, welche ich nicht ohne zu googlen lösen konnte.

Zum einen wollte ich die Verbindungsgeschwindigkeit meiner Netzwerkverbindung herausfinden, da dies seit KDE 4 nicht mehr im Netzwerkmanager angezeigt wird.
Anscheinend gibt es verschiedene Varianten, die einfachste war folgende:

sudo ethtool eth0

Zum andern wollte ich Anwendungen auf dem Server mit grafischer Oberfläche via ssh auf meinem Rechner starten.
Voraussetzung dafür ist, dass die Option X11Forwarding yes in der Konfigurationsdatei /etc/ssh/sshd_config gesetzt ist.
Zum benutzen des X11Forwarding muss die Verbindung mit dem Startparameter -X gestartet werden, also wie folgt:

ssh -X hostname

KategorienIT, Linux Tags: , , ,

Erstes Google Handy – Nexus One

5. Januar 2010 Schmidi Keine Kommentare
Google Nexus One

Google Nexus One Quelle: wirelessandmobilenews.com

Nachdem im Vorfeld viel spekuliert wurde, hat der Suchmaschinenriese Google heute sein erstes Android Smartphone “Nexus One” präsentiert.
Das Smartphone wird, wie auch das erste Android-Smartphone “G1 Magic” , vom taiwanesischen Handyhersteller HTC hergestellt.
Die technischen Daten sprechen für sich, insbesondere da das Gerät lediglich 130g wiegt.

 

Leider müssen wir Europäer uns noch in Geduld üben, das Handy wird vorerst nur in den USA lanciert, laut diversen Medienberichten soll es aber bereits Mitte Jahr auch in Europa in den Handel kommen.

Die wichtigsten Eckdaten kurz aufgelistet:

Size and weight
Size h x w x d
119 x 59.8 x 11.5mm
Weight
130 grams w/battery

Display
3.7-inch (diagonal) widescreen WVGA AMOLED touchscreen
800 x 480 pixels

Camera & Flash
5 megapixels
Autofocus from 6cm to infinity
2X digital zoom
Video captured at 720×480 pixels@20fps

Cellular & Wireless
UMTS Band 1/4/8 (2100/AWS/900)
HSDPA 7.2Mbps
HSUPA 2Mbps
GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz)
Wi-Fi (802.11b/g/n)
Bluetooth 2.1 + EDR

Power and battery
Removable 1400 mAH battery
Talk time
Up to 10 hours on 2G
Up to 7 hours on 3G
Standby time
Up to 290 hours on 2G Up to 250 hours on 3G

Processor
Qualcomm QSD 8250 1 GHz

Operating system
Android Mobile Technology Platform 2.1 (Eclair)

Capacity
512MB Flash
512MB RAM
4GB Micro SD Card (Expandable to 32 GB)

Location
Assisted global positioning system (AGPS) receiver
Cell tower and Wi-Fi positioning
Digital compass
Accelerometer

Quelle: http://www.google.com/phone/static/en_US-nexusone_tech_specs.html

Fazit: Seit mein SonyEricsson W950i ausgestiegen ist, bin ich auf der Suche nach einem neuen kleinen und leichten Smartphone, das eine innovatives Software Verteilungssystem besitzt.
Die Android Handy bieten ähnliche Features wie das iPhone von Apple, sind aber einiges günstiger und basieren auf einem Opensource-Betriebssystem, was ich als Linux Benutzer besonders zu schätzen weiss.
Aus diesen Gründen steht das Nexus One ziemlich weit oben auf meiner Hitliste. Bis das Smartphone aber in Europa erhältlich ist, bleibt mir noch genügend Zeit, um Testbericht zu lesen und mich über Alternativen schlau zu machen.

postfix mit Bluewin als relayhost

2. Januar 2010 Schmidi Keine Kommentare

Für diverse Webprojekte benötige ich einen Webserver, der in der Entwicklungsphase von aussen nicht erreichbar ist und auf dem diverse Serverkonfigurationen getestet werden können. Aus diesem Anlass habe ich auf meinem Fileserver einen Apache Webserver mit PHP5 und MySQL Unterstützung aufgesetzt.

Weil gewisse Skripte eine E-Mail Funktion voraussetzen, musste ich nun einen Mailserver einrichten, der zumindest E-Mails versenden kann.
Nach kurzer Recherche war klar es wird der Serverdienst postfix sein.

Zur Installation bin ich nach der Anleitung aus dem ubuntuusers Wiki vorgegangen: Postfix

Nach Anpassen von einigen Einträgen ist folgende Konfiguration entstanden, welche nun erlaubt E-Mails über den Bluewin SMTP Server zu versenden.

/etc/postfix/main.cf

#myorigin = /etc/mailname

smtpd_banner = $myhostname ESMTP $mail_name (Ubuntu)
biff = no

# appending .domain is the MUA’s job.
append_dot_mydomain = no

# Uncomment the next line to generate “delayed mail” warnings
#delay_warning_time = 4h

readme_directory = no

# TLS parameters
smtpd_tls_cert_file=/etc/ssl/certs/ssl-cert-snakeoil.pem
smtpd_tls_key_file=/etc/ssl/private/ssl-cert-snakeoil.key
smtpd_use_tls=yes
smtpd_tls_session_cache_database = btree:${data_directory}/smtpd_scache
smtp_tls_session_cache_database = btree:${data_directory}/smtp_scache

myhostname = radonserver
alias_maps = hash:/etc/aliases
alias_database = hash:/etc/aliases
myorigin = /etc/mailname
mydestination = radonserver.local, radonserver, localhost.localdomain, localhost
relayhost = [smtpauth.bluewin.ch]
mynetworks = 127.0.0.0/8 [::ffff:127.0.0.0]/104 [::1]/128
mailbox_size_limit = 0
recipient_delimiter =
inet_interfaces = all
inet_protocols = all

## By T. Schmid
sender_canonical_maps = hash:/etc/postfix/sender_canonical
smtp_sasl_auth_enable = yes
smtp_sasl_security_options = noanonymous
smtp_sasl_password_maps = hash:/etc/postfix/sasl_password

/etc/postfix/sasl_password

[smtpauth.bluewin.ch] user:password

/etc/postfix/sender_canonical

tobias email@adresse.tld
web email@adresse.tld
root email@adresse.tld

KategorienIT Tags: , , , , , ,

Witzige Übungskorrektur

11. Dezember 2009 Schmidi Keine Kommentare

Korrektur einer Progammierübung

Korrektur einer Progammierübung


Anscheinend hat meine Testklasse beim Korrigierenden Anklang gefunden. ;-)

Effizienter Spamfilter

28. November 2009 Schmidi Keine Kommentare

Effizienter Bluewin Spam Filter

Effizienter Bluewin Spam Filter

Der Bluewin-Spam Filter ist sehr effizient, es werden sogar die firmeneigenen Newsletter abgefangen ;-)

KategorienIT Tags: , , , ,

Guitar Hero für Arme: Frets on Fire

23. Oktober 2009 Schmidi Keine Kommentare

Nach mehrmaligen Spielen des bekannten Konsolengames Guitar Hero, hat mich das Gitarrenfieber gepackt. Mangels Spielkonsole habe ich mich auf die Suche nach einer (Alternativen-)Version für den PC gemacht.
Dabei habe ich eine Substitut auf OpenSource Basis gefunden: Frets on Fire

Das Game ist eine einfach gehaltene Nachbildung von Guitar Hero, programmiert in Python.
Mitgeliefert werden nur 4 Songs, weiter können aber direkt ab einer Guitar Hero Game CD/DVD-Rom eingelesen werden.

Da man im Gegensatz zu einer Spielkonsole einen Gitarrencontroller für den PC nicht so einfach erwerben kann, haben sich die Entwickler eine interessante Steuerung ausgedacht.
Gesteuert wird die “Computer-Gitarre” mit den F1-F5, so wie der Enter Taste der Tastatur.
Hält man die Tastatur hoch, kann man mit der linken Hand die F1-F5 Taste wie bei einem Gitarrencontroller drücken, die Enter Taste dient als Anschlag.
Mit dieser Steuerungsvariante kommt schon fast Gitarrenfeeling auf ;-) .

Weitere Recherchen haben ergeben, dass es zu Frets on Fire einen Mod namens Frets on Fire X (FoFiX) gibt, welcher ausserdem einen Karrierenmodus und erweiterte Animationen enthält. Mangels Zeit und Paketquelle, konnte ich diesen Mod bisher leider noch nicht ausprobieren.

KategorienGaming, IT Tags: , ,

Das Internet wird langsamer

12. Oktober 2009 Schmidi Keine Kommentare

Insgesamt sieben Staaten in den Top Ten verzeichneten einen Rückgang. Am deutlichsten fiel innerhalb von einem Quartal ausgerechnet die Schweiz zurück. Hier sank die Geschwindigkeit um 13 Prozent auf 5,1 Mb/s. Damit gehört die Schweiz aber immer noch zu den schnellsten Ländern auf der Datenautobahn, sie belegt Platz acht.

Quelle: Internet wird langsamer: Am stärksten stottert der Datenmotor in der Schweiz

Kein Wunder, obwohl der Infrastruktur-Ausbau seitens der grossen Anbieter schon seit einiger Zeit angekündigt ist, geht es mit der Ausführung nur schleichend voran. Ziel wäre es in möglichst kurzer Zeit, möglichst viele Haushalte mit Fiber2Home Anschlüssen zu versorgen, was leider mitunter sehr kosten- wie auch zeitaufwändig ist.

Der Grund für die Verlangsamung, ist meiner Meinung nach aber eher auf die heutigen Internet Trends zurück zuführen. Anstatt die Webpräsenzen Ressourcen und Bandbreiten sparend zu entwickeln, werden die Seiten immer mehr mit multimedialen Inhalt aufgebläht und somit auch verlangsamt.

KategorienIT Tags: , , ,

Erste Eindrücke Brother MFC-9450CDN

8. Oktober 2009 Schmidi 1 Kommentar

Hier möchte ich kurz meine ersten Eindrücke des genannten Druckers erläutern.
Bereits am Mittwoch wurde der am Samstag bestellt Drucker von der Speditionsfirma Planzer per LKW geliefert. Das Paket konnte aufgrund der Grösse (1m x 1m x 1m) und des Gewichts, geschätzte 45kg, nicht per Post geliefert werden.

Nach auspacken aus dem Karton, anstecken an das Stromnetz und Ethernet, mussten lediglich noch die vier mitgelieferten Tonerkassetten eingelegt werden. Anschliessend war der Drucker betriebsbereit.

Die Treiber Installation unter Linux gestaltete sich einfacher als erwartet. Da dem Drucker keine Linux-Treiber auf CD beigelegt waren, suchte ich die Treiber auf der Brother Homepage.
Die aktuellsten Linux Treiber sind auf der Brother Linux Solution Seite zu finden.

Vorgehensweise Linux (CUPS):

  • CUPS Kontrollpanel im Browser unter http://localhost:631 aufrufen
  • Reiter Verwaltung anwählen
  • Drucker hinzufügen wählen
  • Falls der Drucker richtig im Netzwerk eingebunden ist, sollte er automatisch erkannt werden
  • Gefundener Drucker auswählen
  • PPD File von der Brother Homepage als Treiber angeben
  • Geforderte Angaben ausfüllen, bestätigen und der Drucker wurde fertig installiert

Unter Mac OS X Snow Leopard war die Installation noch leichter, der Drucker sowie die nötigen Treiber wurden im Druckerabschnitt der Systemeinstellungen automatisch gefunden und mussten nur noch bestätigt werden.

Fazit: Bisher bin ich mit dem Drucker rundum zufrieden, lediglich der integrierte Hauptspeicher ist für grosse Druckaufträge in hoher Auflösung ein bisschen zu klein. Glücklicherweise lässt sich dieses Problem durch Nachrüsten eines 512MB Moduls beheben, was wohl in absehbarer Zeit noch geschehen wird.

Nachtrag zum Kommentar von Peanut:
Der Hauptspeicher hat 64MB, ist aber erweiterbar mittels SO-DIMM Modul auf 576MB.
Die mitgelieferten Tonerkassetten halten für ungefähr 2500 Seiten Schwarz, und jede einzelne Farbe jeweils 1500 Seiten. Ausserdem gibt es noch die grösseren Tonerkassetten mit 5000 Seiten Schwarz und jeweils 4000 Seiten pro Farbe.
Für den Neupreis von ca. 800CHF sind die mitgelieferten Tonerkassetten mehr als ausreichend.

KategorienIT Tags: , , , ,

Betriebssystem Klischees

5. Oktober 2009 Schmidi 1 Kommentar

Weil Windows 7 sicherer ist als Mac OS und Linux, trug Microsoft mit seinem Produkt den Gesamtsieg davon. Das Fazit der Tester: «Techniker setzen auf Linux, Leute mit Hang zum Designrechner auf Apple und die restlichen 80 Prozent der User sind mit dem neuen Windows 7 nicht nur gut beraten, sondern auch sicherer und schneller unterwegs.»

Quelle: «Chip»-Test: Windows 7 sicherer und besser als Snow Leopard

Wieso sollte ich diesen Test überhaupt lesen, wenn das Fazit dem üblichen Klischee der Betriebssysteme entspricht.
Warum werden bei einem stabilen und schnellen System wie Mac OS X Snow Leopard immer nur die Design/Style Eigenschaften hervorgehoben?

Hier fragt sich mal wieder wie aussagekräftig solche Tests überhaupt sind und ob ein anderes Ergebnis überhaupt in einem reinen Windows-Magazin präsentiert würde.

KategorienIT Tags: , , , ,