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Rückschlag für Pro Sesseli Weissenstein

«Wir sind überzeugt, dass dieser Typ Bahn sicherheitstechnisch nicht sanierbar ist. Sie erhält von uns nie mehr eine Bewilligung», wiederholt Saladin die BAV-Haltung. Sprich: Entweder gibts eine neue Bahn, oder keine mehr.

Quelle: Sässeli unter Rechtsschutz

Was wohl die Ursache für die geplante neue Gondelbahn war, wurde nun vom Bundesamt für Verkehr bestätigt, eine derart alte Bahn ist sicherheitstechnisch nicht mehr tragbar. Nostalgie und Tradition hin oder her der Verein Pro Sesseli muss wohl akzeptieren, das die Bahn nicht gerettet werden kann.

Grund genug nun in die Zukunft zu blicken und das neue Projekt zu unterstützen, so dass der Solothurner Hausberg wieder attraktiv wird und auch in der Winterzeit besucht werden kann.

  1. 7. Oktober 2009, 00:39 | #1

    Es ist tatsächlich an der Zeit, dass die rot-grünen Nostalgiker der Realität ins Auge sehen und den Neubau einer Gondelbahn nicht weiter hemmen. Andere Projekte entbehren jeglicher wirtschaftlichen Grundlage. Je länger die Bahn still steht, desto grösser die Liquiditätsprobleme des Kurhauses, mit dem der ganze Berg steht oder fällt (sinnbildlich)

  2. Petz
    6. November 2009, 23:20 | #2

    Tut mir leid dies feststellen zu müssen aber ein größerer Schwachsinn als diese Behördenaussage ist mir schon seit Jahren nicht mehr untergekommen.
    In Deutschland laufen in konkret in Garmisch – Partenkirchen zwei Bahnen des Herstellers PHB (Giovanolalizenz mit fast baugleichen Klemmen) nach wie vor und ein Ersatz dieser ist weder geplant noch vonnöten.
    In der BRD gibt es allerdings einen juristischen Bestandsschutz der durch die deutsche Verfassung begründet ist; dieser setzt die EU – Seilbahnvorgaben (deren rein herstellerllobbyistisch begründeten und fachlich in keiner Weise nachvollziehbaren Teile die Schweiz als Nichtmitglied nicht zu übernehmen hätte brauchen wenn da jemand sich die Mühe gemacht hätte den Sinn bzw. Unsinn der Vorgaben mal wenigstens zu überdenken) in diesem Punkt außer Kraft. Konkret bedeutet das, daß die Bahnen weiterbetrieben werden können soferne sie alle nötigen aufsichtsbehördlich vorgeschriebenen Prüfungen positiv absolvieren und sind deswegen auch in keinster Weise unsicherer als die Bahnen in anderen EU – Mitgliedsstaaten. So wie dies aber außerhalb Deutschlands EU – weit gehandhabt wird ist das nichts anderes als ein garantierter Zwangsumsatz für die beiden großen europäischen Herstellerkonsortien und erinnert mich viel eher an kommunistische Planwirtschaftsprinzipien als jene einer sozialen Marktwirtschaft.

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